In seiner neuen Show will der Wintergarten die Welt auf den Kopf stellen: Kashka.
Foto: Wintergarten

Berlin - Der Abend ist schon fortgeschritten, als sich der Regisseur Markus Pabst kopfüber ans Trapez hängt und dem Publikum seine Sicht auf das Leben erklärt: „Ich will die Welt auf den Kopf stellen: Die unten sollen oben sein!“ Auf der Bühne wird schon „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ angestimmt, oben redet er weiter: „Bloß nichts nachmachen, nichts soll sein, wie erwartet“. Mit dieser Art Querdenkerei etablierte Pabst weltweit seinen Ruf als Erneuerer des Varietés, oder wie er selbst sagt, als Punk eines Genres, das sich schon fast überlebt hatte. Und in seiner jüngsten Revue „Die 20er Jahre“ im Wintergarten, die Pabst zusammen mit Pierre Caesar inszenierte, stecken so viel Kraft, Lust, Witz und Originalität, dass man sie nach den vielen konventionellen Programmen locker zum größten Wintergarten-Abend der letzten Jahre erklären kann. 

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