Collien Ulmen-Fernandes empört sich: „Männer machen nur ein bisschen mit.“
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Collien Ulmen-Fernandes, 38, regt sich mächtig über die faulen Männer auf: Sie wollen einfach nicht ihren Beitrag zur Gleichberechtigung leisten. „Es gibt viele Männer, die ein bisschen mitmachen und dann von Gleichberechtigung sprechen, die nicht wirklich gegeben ist“, sagte die Schauspielerin jetzt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Da sei viel Lug und Betrug im Spiel: „Wir leben in einer Pseudogleichberechtigung.“ Über ihre Ehe mit Schauspieler Christian Ulmen, 44, verliert sie allerdings nur gute Worte: „Wir leben inzwischen absolut paritätisch, was die Aufgabenverteilung angeht … Wenn zum Beispiel unsere Tochter krank ist, dann überprüfen wir, wer seine Termine leichter absagen kann, und derjenige bleibt dann zuhause.“

Damit aber nicht genug. In der Gesellschaft seien die Rollenklischees immer noch vorherrschend. Wenn sie beruflich unterwegs sei, höre sie häufig: „Wie kann Collien zu einem Dreh fahren? Die hat doch ein Kind.“ Männer hörten so etwas nie. „Viele sehen immer noch Männer als die Ernährer, und die Frau geht einfach nur einem Hobby nach.“ Auch mit Blick auf Kinder seien solche Klischees noch weit verbreitet. „Die Welt der aktuellen Kindergeneration ist so stereotypisiert wie nie zuvor. In den Spielwarenkatalogen stehen die Mädchen in der Kinderküche, die Jungs sind die Superhelden.“ Womit sie eigentlich sagt: Gleichberechtigung fängt ganz früh bei und mit der Erziehung an. Eltern, Schule und so weiter …

Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 38, haben mit ihrem Netflix-Deal für einigen Wirbel gesorgt. Jetzt gibt es auch eine gute Nachricht: Das postroyale Powerpaar hat 2,4 Millionen Britische Pfund für die Renovierung ihres Wohnsitzes in Großbritannien zurückgezahlt. „Dieser Beitrag deckt vollständig die Renovierungskosten für das Frogmore Cottage, das sich im Besitz der Queen befindet, ab“, schrieb Harrys und Meghans Sprecher in einem Statement, über das die Nachrichtenagentur PA und andere britische Medien berichteten. Das Geld stamme aus dem Netflix-Vertrag, hieß es weiter. Harry und Meghan folgten damit ihrer Ankündigung, sich aus dem royalen Leben zurückzuziehen und auch auf dessen Vorteile zu verzichten.

In der MItte: Prinz Harry und Herzogin Meghan in Madame Tussauds Londoner Wachsfigurenkabinett – links ein maskierter Donald Trump, rechts die Sängerin Taylor Swift.
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Die Summe, die umgerechnet rund 2,7 Millionen Euro entspricht, war zuvor aus dem sogenannten Sovereigns Grant und damit von den britischen Steuerzahlern bezahlt worden. Der Grant ist eine Art Aufwandsentschädigung, die der britische Staat den Royals für ihre öffentlichen Aufgaben gewährt. Harry und Meghan hatten sich im Frühjahr vom Königshaus losgesagt. Sie produzieren in Zukunft Filme und Serien für Netflix, wie in der vergangenen Woche bekannt wurde. Für den Streaming-Dienst produzieren sie Dokumentationen, Spielfilme und Angebote für Kinder. Der Vertrag soll über mehrere Jahre gehen und 140 Millionen Dollar schwer sein.

Michelle Obama, 56, versorgt uns mit etwas augenzwinkerndem Klatsch aus ihrer Ehe. In ihrem Podcast bei Spotify erzählte die ehemalige First Lady der USA, dass es mit ihrem Mann auch nicht immer rund lief: „Es gab Zeiten, da wollte ich Barack aus dem Fenster schubsen.“ Ja, der frühere amerikanische Präsidenten Barack Obama (59) sei auch nicht nur Sonnenschein. „Aber das bedeutet nicht, dass man aufgibt“, so die geprüfte Ehefrau. Man müsse wissen, dass Gefühle intensiv sein können und dass es Herausforderungen gebe. „Wenn das eine Ehe kaputt macht, dann hätten Barack und ich uns im Laufe unserer Ehe immer wieder getrennt und wären wieder zusammengekommen – aber wir haben eine sehr starke Ehe.“

Michelle Obama: „Es gab Zeiten, da wollte ich Barack aus dem Fenster schubsen.“
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