Ulrich Gregor und seine Frau Erika in ihrer Wohnung am Eichkamp.
Ulrich Gregor und seine Frau Erika in ihrer Wohnung am Eichkamp.
Foto: Sabine Gudath

Berlin - Die Eichkamp-Siedlung am Grunewald ist ein beschauliches Wohnviertel. Zweistöckige Häuschen mit liebevoll gepflegten Vorgärten säumen die schmalen Wege. Kaum zu glauben, dass von dieser gemütlichen Gegend einige der wichtigsten Impulse für die europäische Filmkultur ausgingen. Erika und Ulrich Gregor zogen in den frühen 60er-Jahren in das von Max Taut konzipierte Wohnviertel. In ihrem Haus wurden Retrospektiven, Ausstellungen und Bücher entworfen und kulturpolitische Strategien entwickelt.

Regisseure und Künstler aus aller Welt gingen und gehen ein und aus. István Szabó lebte hier mehrere Monate unter dem Dach. Gegenüber neugierigen Anrufern gab er sich scherzhaft als Gärtner aus. Auf die eigene Gartenarbeit haben sich die Gregors jedoch nie zurückgezogen. Fast täglich sind sie im Kino Arsenal zu finden, in der ersten Reihe rechts auf ihren Stammplätzen. Im heimischen Arbeitszimmer gibt es kein Fleckchen, auf dem keine Bücher, keine VHS-Kassetten, DVDs oder Festivalkataloge liegen würden.

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