Berlin - ­Seit der Medienwissenschaftler Stefan Weber in Annalena Baerbocks Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“ nach eigenen Angaben 29 Stellen gefunden hat, die er für Plagiate hält, wird über das Buch und die Hauptautorin gestritten. Klar ist aber auch: Baerbock gehört zu den Politikern und Prominenten, die ihre Bücher nicht selbst, sondern zumindest teilweise von anderen schreiben lassen. Wie funktioniert das Geschäft der Fremdautoren? Und wer übernimmt die Verantwortung, dass alles korrekt dabei läuft? Der Österreicher Bernhard Salomon ist Ghostwriter und Verlagsgründer von edition a, er bildet auch Ghostwriter aus.

Berliner Zeitung: Wenn Politiker oder Prominente ihre Bücher von anderen schreiben lassen, ist die Rede von Ghostwritern. Dabei steht der Name des Autors oft auf oder im Buch. Sind Ghostwriter so geisterhaft, wie der Begriff verspricht?

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