Wolfgang Tillmans, 1968 in Remscheid geboren, gehört zu den wichtigsten Künstlern der Gegenwart. In den 1990er-Jahren hat der deutsche Fotograf ikonische Bilder der Clubgeneration gemacht, bevor Techno massenmedialer Softporn wurde. So arrangiert seine Werke oft waren, nahmen sie die digitale Alltagsfotografie vorweg, allerdings mit analogen Mitteln. Doch Tillmans war nie nur Chronist des Nachtlebens. Die Bilder wählten die Abstraktion, verzogen sich ins Innere. Und seit einiger Zeit kehrt die Musik in sein Werk zurück – als Motiv, aber auch als Material mit seiner Band Fragile. In London zeigt die Tate Modern nun „2017“, eine Schau, die Werke zwischen 2003 und 2017 versammelt. Bei der Besichtigung stehen die britischen Pressefotografen höflich an, als Wolfgang Tillmans dann aber auftaucht und vor einem Bild posiert, schreien alle. Tillmans ist ein Star.

Herr Tillmans, am 30. Dezember haben Sie im Berghain aufgelegt. Und am Ende des Sets haben Sie sich gefreut wie ein kleiner Junge, der das zum ersten Mal macht...

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