Nele (Laura Tonke, l.) erfährt von den anderen Eltern Jean (Mehdi Nebbou, 2. v. l.), Esther (Claudia Michelsen, M.), Brigitte (Katharina Marie Schubert, r.) und Volker (Godehard Giese, 2. v. r.) von der furchtbaren Tat ihrer Kinder.
Foto: ZDF/Hans-Joachim Pfeiffer

Brigitte (Katharina Marie Schubert) weiß als Erste Bescheid. Als sie den blutigen Anorak ihres Sohnes Fabian in der Mülltonne findet, wäscht sie ihn rein. Als sie einen solch auffälligen Anorak dann aber in den Polizei-Videos sieht, weil er von einem flüchtenden Jugendlichen getragen wird, der mit zwei anderen in einer Berliner U-Bahnstation einen Obdachlosen umgebracht haben soll, da zerschneidet sie den gewaschenen Anorak in lauter kleine Teile und entsorgt ihn weit weg vom eigenen Haus. Später kauft sie Fabian einen neuen, unbefleckten Anorak. Jeder Zuschauer ahnt, dass diese Strategie des Reinwaschens nicht aufgehen wird. Doch die Frage: Wie gehen Eltern damit um, dass ihre noch minderjährigen, aber schon strafmündigen Kinder zu Gewalttätern geworden, die bleibt – und zwar noch lange nach Anschauen dieses Dramas.

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