Zwei Frauen geben sich die Hand – für die Jüngere ist es das Todesurteil. Jedenfalls kommentiert BKA-Beamtin Ines (Melika Foroutan) den Handschlag mit Evelyn (Iris Berben) als „Anfang vom Ende“ und gibt dem Zuschauer als Stimme aus dem Off (oder dem Jenseits) die Ansage: „Wenige Tage später war ich tot.“

Obwohl der Film komplett aus der Perspektive der todgeweihten BKA-Beamtin erzählt wird, ist die andere Frau die Titelheldin. Iris Berben spielt als „Kronzeugin“ mal wieder eine zwielichtig schillernde Figur. Die abgebrühte Bordellchefin Evelyn Brandt, in ihrem Metier die „Eiskönigin“ genannt, hat gerade gegen die Rotlicht-Szene ausgesagt und lässt sich vom BKA nun eine neue Identität geben. Dabei sind die Beamten von Beginn an skeptisch, ob die „Eiskönigin“ tatsächlich ein unbescholtenes Leben führen will – denn es fehlen fünfzehn Millionen aus der Bordell-Kasse.

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