Berlin - Das Verhältnis von theoretischer Präzision und sprachlicher Darstellung hat wohl niemand so pointiert aufgegriffen wie Robert Musil zu Beginn seines genresprengenden Romans „Der Mann ohne Eigenschaften“. „Über dem Atlantik“, heißt es darin, „befand sich ein barometrisches Minimum; es wanderte ostwärts, einem über Russland lagernden Maximum zu, und verriet noch nicht die Neigung, diesem nördlich auszuweichen. Die Isothermen und Isotheren taten ihre Schuldigkeit.“ So geht es noch ein paar Zeilen weiter, ehe der Erzähler zu dem Schluss kommt: „Es war ein schöner Augusttag des Jahres 1913.“

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