„Meine Mutter brachte mich zum Zug (...) Ich war so aufgeregt, dass ich die Treppen zum Bahnhof  hochstürzte, ohne meiner Mutter auch nur ‚Auf Wiedersehen‘ gesagt zu haben. Sie rief mich zurück, wir umarmten und küssten uns (...) Das war das letzte Mal, dass ich sie sah.“

Der Bahnhof, von dem aus Beate Rose im Jahr 1939 den Nazis mit einem Kindertransport nach Großbritannien entkommen konnte, war der Anhalter Bahnhof in Berlin. Und genau dort ist ihre und die Geschichte weiterer Personen, denen die Flucht aus NS-Deutschland gelang, derzeit in einer Freiluftausstellung in Zitaten und Bildern skizziert. Nicht auf Stellwänden, sondern auf den Flächen von Wohncontainern, die in Berlin der Unterkunft von zeitgenössischen Flüchtlingen gedient haben. „Deutschland ist zu unserer Freude heute ein Land wohin man flüchtet“, sagte Christoph Stölzl im Pressegespräch am Donnerstag.

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