Den Gebäudekomplex Alte Münze am Mühlendamm als „Kultur- und Kreativstandort“ gesichert zu haben, könnte kulturpolitisch dereinst als große Nachhaltigkeitsleistung des 18. Berliner Abgeordnetenhauses in die Annalen eingehen. Kein Jahr ist es her, dass die Senatsverwaltung für Kultur und Europa den Auftrag erhielt, ein Nutzungskonzept für die historischen Räume in Mitte zu entwickeln, und zwar unter Einbezug der Vorschläge der aktuellen Zwischennutzer, der Koalition der freien Szene, der freien Musikszene (House of Jazz), der Kreativwirtschaft und des Landesdenkmalamtes.

Seit Februar läuft das Beteiligungsverfahren, zu dem 40 Personen aktiv beitragen, den auf mein.berlin.de jedermann kommentieren kann, und dessen detail- und schaubildreich vorskizzierter Ablauf die Abgabe von Empfehlungen am 13. Juni diesen Jahres vorsieht. In neun Wochen also. Am Mittwochabend allerdings, als vor Ort nach ersten Workshops Zwischenergebnisse öffentlich zur Diskussion gestellt wurden, zeigte sich, dass seitens der Politik die finanziellen Rahmenbedingungen gar nicht geklärt sind!

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