Berlin- Es fehlte in keinem DDR-Kinderzimmerregal der Fünfziger- und Sechzigerjahre, ihr Bilderbuch „Mischka, der Bär“, ein drolliges russisches Volksmärchen mit den schlauen Mädchen Mascha und Dascha, die das brummige Wildtier zu zähmen verstehen.

Tiere, vor allem Bären, hatten es der Ost-Berliner Malerin Ingeborg Meyer-Rey, die an der Charlottenburger Kunsthochschule ausgebildet wurde, angetan. Sie hatten in ihren Geschichten Dauerengagements. Vor allem seit Februar 1957 in einer Bilder-Zeitschrift für Vorschulkinder namens Bummi: Auf dem Titel der gelbe, aufrecht stehende Bär, damals eine gemalte Alternative zu der fast abstrakten, die Tatzen reckenden Bronzeplastik des Wappentieres von der Hand der West-Berliner Bildhauerin Renée Sintenis (bis heute als Trophäe der Berliner Filmfestspiele genutzt). 

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