Berlin - 1969 kreuzten sich die Wege von Rainer Werner Fassbinder und Harry Baer in der Antitheater-Szene. Bald übernahm Baer nicht nur hinter der Kamera des Regisseurs die unterschiedlichsten Aufgaben, sondern stand regelmäßig auch davor. Seine erste Rolle spielte er in „Katzelmacher“. Anschließend war er unter anderem in „Götter der Pest“, „Whity“, „Ich will doch nur, dass ihr mich liebt“, „Berlin Alexanderplatz“, „Lola“ und Fassbinders vorletztem Film „Die Sehnsucht der Veronika Voss“ zu sehen.

Nach Fassbinders Tod zog Baer nach Berlin, schrieb seine Erinnerungen unter dem Titel „Schlafen kann ich, wenn ich tot bin. Das atemlose Leben des Rainer Werner Fassbinder“ auf und setzte seine Schauspielkarriere fort. Nach Rollen in Filmen wie „Die Venusfalle“ oder „Führer Ex“ sowie zahllosen TV-Auftritten im „Polizeiruf 110“ oder „Spreewaldkrimi“ sah man den 67-jährigen zuletzt in „Feuchtgebiete“.

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