Die Wochenzeitung Die Zeit gab sich 1973 besorgt. Laut einer Umfrage des demoskopischen Instituts Wickert aus Tübingen gaben lediglich vier von hundert Befragten an, den Sänger Heino nicht zu kennen. 48 Prozent bekannten sich gar dazu, ihm gegenüber positiv eingestellt zu sein. Anlass genug für Zeit-Redakteur Manfred Sack, dem Erfolgsphänomen auf den Grund zu gehen.

Heino also. Um ihn zu beschreiben, so Sack, „genügen drei Merkmale vollauf: das semmelblonde Haar – das, um immer neue Zweifler zu beruhigen, nicht von einer Perücke stammt; die dunkle Brille – die, um auch das zu klären, keine von Imagemachern erfundene Identifizierungshilfe ist, sondern der Linderung eines Augenlidleidens dient; ein kräftiger Bassbariton – der vom Entdecker Bendix Rohdiamant genannt (…) worden ist.“

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