Philosoph Wolfgang Harich anlässlich eines Prozesstermins in Berlin 1991.
Foto: imago images/Detlev Konnerth

Berlin - Es ist seltsam, aber ich lebe inzwischen schon 35 Jahre in Berlin. Dabei war es damals ja fast überall weltläufiger als dort, wo ich herkam. Mit etwas mehr planerischem Talent hätte ich mich zunächst in Erlangen einschreiben, dann nach Frankfurt am Main wechseln und schließlich über Wien nach Berlin kommen sollen, immer von einem theaterwissenschaftlichen Institut zum anderen und langsam hineinwachsend in die größere Welt. Dann könnte ich mir jetzt vorstellen, an einem Ziel angekommen zu sein. Stattdessen fühlt sich Berlin immer noch an wie ein Anfang, auch wenn sich die Stadt nach knapp fünf Jahren freundlicherweise verdoppelt hat, sodass die Jahresuhr vielleicht ja doch erst 30 schlägt.

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