Das von dem freundlichen Berliner Vorort Zehlendorf aus die Welt der Architektur revolutioniert würde, das hätte sich niemand je gedacht. Doch hier begründete 1952 der gerade diplomierte Architekt Frei Otto sein erstes Büro und 1957 die „Entwicklungsstätte für Leichtbau“, aus der 1961 die Forschungsgruppe „Biologie und Bauen“ an der Technischen Universität hervorging. Hier entstanden die ersten Skizzen jener spinnwebartig dünnen Tragwerke und Zeltbauten, die 1955 erstmals als Tanzpavillon in Kassel für Furore sorgten und im Münchener Olympia-Stadion von 1972 einen weltberühmt gewordenen Höhepunkt fanden. Hier begann eine Architektur, die die Menschen mit zarter Leichtigkeit umhüllen sollte wie die 1975 eingeweihte, grandiosen Mannheimer Multihalle.

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