New York - Wer sich für HipHop interessiert, ist bestimmt schon einmal auf den Namen MF Doom gestoßen. Ein Pseudonym, hinter dem sich Daniel Dumile verbirgt – ein großer, stämmiger Mann mit einer dunklen und dennoch warmen Stimme. Sein Markenzeichen sind ausgefallene, poetisch kluge Wortspiele und die fiktionale Persönlichkeit, die er kreiert hat: Metal Face Doom, kurz MF Doom. Inspiriert vom Bösewicht Dr. Doom aus den Marvel-Comics hat er sich für seine Musik eine eigene Welt geschaffen, in der er der Mann mit der Metalmaske ist und vom bitterbösen Leben rappt.

Auf den meisten seiner Alben ziert so auch eine Maske das Cover; auf der Bühne ist sie ohnehin omnipräsent. Dem US-Magazin The New Yorker sagte er einmal, dass sie als Schutz vor Vorverurteilungen diene. Die Hörer und Zuschauer sollten nicht sein Äußeres bewerten, sondern die Musik.

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