Vor fünfzig Jahren starb Theodor W. Adorno. Sein Satz „Es gibt kein richtiges Leben im falschen“ wollte wachrütteln, wollte sagen: Lasst Euch das falsche Leben nicht als richtiges verkaufen. Fallt nicht hinein auf die, die sagen, so wie es ist, ist es schon recht. Arno Widmann studierte bei Adorno in Frankfurt am Main – und findet, dass wir endlich anfangen sollten, uns mit Adorno zu befassen. Nicht nur mit seinen Texten – sondern mit der Wirklichkeit seiner Person.