War das Wort Postmoderne zunächst vor allem als polemische Bezeichnung für einen architektonischen Stilmix gebräuchlich, so diffundierte es zu Beginn der 80er-Jahre als Sammelbegriff mit Farbenpracht und Schönheit in alle Künste. Im Kino jedenfalls wurde die Postmoderne 1981 durch den Film „Diva“ eröffnet. Das Attribut Kultfilm erhielt er vor allem wegen seiner überschüssigen Energie, die sich aus Farbintensität, dramaturgischem Tempo sowie einer ungewöhnlichen Alltagsgeschichte zusammensetzte. Klassik in der Metro gewissermaßen. Ein Pariser Postbote nimmt heimlich ein Konzert einer von ihm verehrten Operndiva auf und gerät dadurch in Konflikt mit zwei taiwanesischen Gangstern.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.