Der Soziologe Zygmunt Bauman weiß, was Flucht bedeutet, zweimal in seinem Leben musste er Polen verlassen. 1939 floh er mit seiner Familie bei Kriegsausbruch vor den Deutschen in die Sowjetunion. Nach seinem Studium lehrte er an der Universität Warschau Soziologie.

1967 trat er aus der Kommunistischen Partei aus, verlor anschließend seine Professur und emigrierte nach Israel, wo er 1971 überraschend einen Ruf an die University of Leeds erhielt. In seiner wissenschaftlichen Arbeit hat sich Bauman immer wieder mit den prekären Lebensverhältnisse in der globalisierten Gegenwart beschäftigt.

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