Politik ist – so viel sollte klar sein – zu wichtig, um sie den Politikern zu überlassen. Denn Politiker, also jene trost- und herzlosen Gestalten, von denen man nichts anderes wissen muss, als dass sie zu viel Geld verdienen, schätzen nur, was sie beherrschen, und nichts beherrschen sie besser als die Kunst des Niedermachens des Rivalen, des rhetorischen Bodychecks. Politik, gute Politik, verlangt Handeln im wohlverstandenen Interesse aller. Aber der Berufspolitiker hat nur sein eigenes Interesse, das Interesse der Partei oder seines Lobbyisten im Auge, in dessen Auftrag er gegen Bezahlung den Volksvertreter spielt.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.