Es ist viel gesiegt worden in den vergangenen Wochen. An Verlierer werden wir uns erst wieder gewöhnen müssen. Müssen, weil niemand mit besonderem Vergnügen Kriegsberichten lauscht, in Bombenkrater blickt oder Opfer zählt. Auf der Welt aber wird allerorten Krieg geführt, in Gaza, in Syrien, im Irak, in der Ostukraine. Und allerorten verloren, wie Kriege das an sich haben: Menschen verlieren ihre Heimat, ihren Besitz, ihr Leben. Zuvor haben Regierungen die Kontrolle über Konflikte verloren, die ihnen aufgezwungen wurden oder die sie selbst geschürt haben. Wenn es ein Gesetz des Verlierens gibt, heißt es Krieg. Er kennt keine Sieger, jedenfalls keine, die ohne Verluste blieben.

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