Als die deutsche Öffentlichkeit nach der Wahl im vergangenen September über mögliche Bündnisoptionen diskutierte, gab es ein starkes Argument für die große Koalition: Ohne die SPD, so hieß es, sei Kanzlerin Angela Merkel eine Herrscherin ohne Land. Weil die Genossen in 13 von 16 Ländern in der Regierung sitzen, könne man gegen sie kein Gesetz durch den Bundesrat bringen. Union und SPD zusammen, argumentierten viele im Umkehrschluss, könnten mit einer satten Mehrheit im Bundestag und fast allen Ministerpräsidenten an ihrer Seite alle Vorhaben problemlos durchsetzen.

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