Es tut weh, Monika Herrmann beim Scheitern zuzusehen. Miterleben zu müssen, wie die Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg überfordert ist mit den Problemen in ihrem Bezirk. Wie sie die Macht, die ihr die Wähler verliehen haben, aus den Händen gibt. Und Anarchie zulässt.

Nichts anderes herrschte auf der Bezirksverordnetenversammlung am Mittwoch. Dort wollten Vertreter des Volkes über das Flüchtlingsproblem am Oranienplatz beraten, das Herrmann seit Monaten nicht in den Griff bekommt. Dazu kam es nicht, weil 250 Demonstranten den Saal kaperten und alles niederjohlten, was ihnen missfiel. Nur die CDU-Vertreter hatten den Mumm, sich diesen Zirkus nicht länger anzutun und einfach zu gehen. Monika Herrmann ließ sich alles gefallen.

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