Auf die deutsche Justiz ist – da beißt die Maus keinen Faden ab – Verlass. Wie bereits in den Jahren zuvor hat sie auch in diesem Jahr alle couranten Vorurteile ebenso unerschrocken wie zuverlässig zur vollkommenen Unzufriedenheit des Publikums erfüllt. Wieder einmal ist ihr – im Prozess gegen den ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff (CDU) wegen Vorteilsannahme – der Nachweis gelungen, dass sie gegen Prominente härter beziehungsweise milder vorzugehen pflegt als gegen Durchschnittsbürger, ein Bravourstück, das ihr auch im Steuerbetrugsverfahren gegen Uli Hoeneß, den Präsidenten und Aufsichtsratsvorsitzenden des FC Bayern München, bisher glänzend gelang.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.