Jetzt ist es endlich so weit, heißt es in etlichen US-Medien: Der Wahlkampf um die Nachfolge von Präsident Barack Obama hat begonnen. Auf Seiten der Republikaner verkündet ein Politiker nach dem anderen seine Kandidatur – erst der reaktionäre Senator Ted Cruz, dann sein libertärer Kollege Rand Paul aus Kentucky, und es steht außer Frage, dass der stets milde lächelnde Jeb Bush demnächst antreten wird. Schließlich sammelt er bereits viele Spendenmillionen mit Hilfe seines Familienclans, dem zwei der letzten vier Präsidenten angehören. Allein seine gut gefüllte Kasse macht ihn zum Favoriten, egal, welcher Republikaner noch ins Rennen gehen wird. Und dann wäre da noch der berühmte Name – von dem noch keiner zu sagen vermag, ob er wirklich ein Vorzug ist oder eine Bürde.

Diese Ungewissheit teilt Jeb Bush mit der Frau, die nun auf Seiten der Demokraten ihre Kandidatur verkündet hat: Hillary Clinton. Sie wird unweigerlich mit der Präsidentschaft ihres Mannes Bill in den 90er-Jahren verbunden, die der Mehrheit der Amerikaner als Zeit des Wirtschaftsbooms in Erinnerung ist. Allerdings haben die Amerikaner auch die Sex-Affären nicht vergessen, mit denen Bill Clinton immer wieder seine politischen Erfolge gefährdete.

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