Die Nachrichten werden von Tag zu Tag schlimmer. Inzwischen meldet das amerikanische Zentrum für Seuchenkontrolle (CDC), es sei davon auszugehen, dass die westafrikanische Ebola-Epidemie bis Januar 2015 zwischen 550 000 und 1,4 Millionen Menschen erfassen könne – wenn nicht zusätzliche Maßnahmen gegen deren Ausbreitung ergriffen werden. Die Neuansteckungen nehmen exponentiell zu. Wir sind mit einer Katastrophe globalen Ausmaßes konfrontiert.

Es war der schludrige Umgang zu Beginn der Epidemie, der den heutigen Notfall heraufbeschwor. Als im März die Kunde von den ersten Ebola-Toten im guineischen Regenwald die Runde machte, wiegelte die WHO ab: Den „Ärzten ohne Grenzen“, die schon damals vor einer Ausbreitung der Seuche auf dicht besiedelte urbane Zentren warnten, wurde Panikmache vorgeworfen.

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