Genau sieben Jahre ist es schon her, dass erste, kleinere Beben an den Finanzmärkten von der heraufziehenden Finanzkrise kündeten. Fünfeinhalb Jahre ist es her, dass die Weltwirtschaft mit der Pleite der Investmentbank Lehman Brothers die heftigste Krise seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs erlebte. Fast vier Jahre sind vergangen, seit die Europäische Zentralbank (EZB) erstmals Staatsanleihen kaufte, um die Eurokrise einzudämmen. Und in all den Krisen, in all den Jahren kannten die Notenbanken der westlichen Welt nur eine rasch wirkende Medizin: Mehr billiges Geld! Sie druckten es, sie pumpten es in den Kreislauf, damit die Realwirtschaft, damit Jobs und Wohlstand nicht zu stark litten. Und jedes Mal ertönten – zumindest in Deutschland – die gleichen Warnungen: Das führt zur großen Inflation.

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