Zwei Ereignisse dieser Tage haben eine Frage zurück in die Debatte gebracht, die schon ausdiskutiert zu sein schien: Gehört der Islam nun zu Deutschland oder nicht? Der bizarre Streit um einen muslimischen Schützenkönig und ein rassistischer Zeitungskommentar haben sie wieder aktuell gemacht.

Das Problem an dem Satz von Christian Wulff ist, dass er in seiner Allgemeinheit ebenso richtig wie falsch liegt. Das hängt damit zusammen, dass der Islam keine geschlossene Weltanschauung mit einer allgemeingültigen Auslegung ist. „Den Islam“ gibt es einfach nicht. Insofern ist auch die Aussagekraft der jüngsten Umfrage, in der sich 52 Prozent der Befragten skeptisch über Wulffs Aussage äußern und 44 Prozent ihr zustimmen, zweifelhaft. Welchen Islam mögen sie gemeint haben?

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