Eine unerwartete Wendung der Weltpolitik hat dazu geführt, dass Wladimir Putin als Friedensfürst dasteht. Moskau hat amerikanische Militärschläge gegen Damaskus abgewendet, vorerst jedenfalls, und er hat erreicht, dass Syriens Regierung ihre Giftgasbestände abgeben will. Das hat selbst Putins Kritikern Lob entlockt. Und in der New York Times schlug der Kremlherrscher plötzlich fromme Töne an, sprach von Gottes Segen und davon, dass er den Papst auf seiner Seite wisse. Die Öffentlichkeit reibt sich verwundert die Augen. Ist das derselbe Präsident, der Waffen an das Assad-Regime liefert und alles getan hat, um einen brutalen Diktator zu schützen? Und wenn es derselbe ist, wie kann man ihm trauen? Meint der das ernst?

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