Der amerikanische Außenminister John Kerry hat mit der Kälte des Geopolitikers gesagt, Kobane sei strategisch nur eines von vielen Zielen im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Damit brüskieren die USA die Kurden, deren syrische Vertreter einer Übermacht der Dschihadisten mit dem Mut der Verzweiflung standhalten. Zugleich geraten der Westen, die Anti-IS-Koalition und auch Berlin unter starken Druck zu handeln – einen, den sie selbst geschaffen haben, als sie ihre Nahostpolitik um 180 Grad drehten und den IS zum Hauptfeind der Menschheit erklärten.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.