Auch eine Woche nach der Flugzeugkatastrophe in den französischen Alpen herrscht Fassungslosigkeit, verständlicherweise. Der plötzliche, unerwartete Tod von 150 Menschen geht allen nah, weil sich alle vorstellen können, in diesem Flugzeug gesessen zu haben. Wir sind alle emotional überfordert und suchen Trost, Erklärungen, Begründungen. Es hilft den Angehörigen hoffentlich ein wenig, dass ihnen Seelsorger und Psychologen zur Seite gestellt werden. Es hilft der traumatisierten Gesellschaft vielleicht auch, dass es am 17. April einen Gedenkgottesdienst im Kölner Dom geben wird. Es braucht Techniken der Trauer, Rituale, um dem Schmerz eine Form geben, um überhaupt trauern zu können. Verstehen lässt sich das Geschehene ohnehin kaum.

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