Wir dürfen jetzt also warten. Klaus Wowereit ist zurückgetreten, ohne einen Nachfolger zu nennen, ohne einen Übergang zu regeln. Verantwortung sieht anders aus. Er hat der Stadt den Schlamassel in seiner Partei vor die Füße geworfen. Seiner Partei, in der seit Monaten potenzielle Nachfolger mit den Füßen scharren, um sich dann doch wegzuducken, hat er in einer Art Trotzreaktion gesagt: Ich bin weg, ihr wolltet es so, schaut mal, wie ihr zurecht kommt.

Jan Stöß oder Raed Saleh? Über diese Frage wird die SPD in den kommenden Monaten streiten und in einem Mitgliederentscheid abstimmen. Das ist schön demokratisch für die Sozialdemokraten. Aber ist das die Frage, die Berlin beschäftigt? Beschäftigen sollte? Nein. Eindeutig Nein.

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