Es war in fast vergessenen West-Berliner Zeiten. 1982 erschien Dieter Hildebrandts „Roman einer Straße“ über die „Leute vom Kurfürstendamm“ und beschrieb das Lebensgefühl der heute West-City genannten Gegend wie das einer manisch Depressiven. Mal geht’s angeblich unaufhaltsam bergab, mal unaufhaltsam bergauf. Dazwischen gibt es nichts. Derzeit sind wir mal wieder in einer Phase der Euphorie. Das Leineweber- und das Aschinger-Haus am Bahnhof Zoo werden abgerissen, und immer wieder ist vom Verschwinden des „Schandflecks“ die Rede, von „endlich“ und von städtischer Wiedergeburt.

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