Zur Darstellung des Magdalenenhochwassers, das im Sommer 1342 in zeitlicher Nähe zum christlichen Namenstag der Magdalena zahlreiche Flüsse Mitteleuropas über die Ufer trieb, versuchten es die Chronisten mit plastischen Bildern. So schrieb ein Mainzer Stadtschreiber, dass im „Dom einem Mann das Wasser bis zum Gürtel stand“. Und in den Frankfurter Annalen ist nachzulesen, dass der „Meyn so groß gewesen, daß das waßer ganz und gar umb Sachsenhausen ist gangen.“

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