In der Debatte um die Zukunft der Ukraine ist aus dem Blick geraten, um was es dabei geht oder doch gehen sollte. Diskutiert wird derzeit die Frage, ob die Ukraine überhaupt als Staat anzusehen sei, ob der russische Präsident vom Westen Verständnis für die Annexion der Krim und die Bedrohung der Ukraine erwarten dürfe angesichts des Interesses Russlands, sich die Nato vom Leibe zu halten, ob die Übergangsregierung in Kiew die Unterstützung des Westens verdiene, da ihr doch einige nationalistische und antisemitische Figuren angehören, ob das Völkerrecht von Wladimir Putin gebrochen worden sein könne, da es doch schon in der Vergangenheit bei anderer Gelegenheit so häufig und massiv gebrochen worden sei, dass es kaum mehr als geltendes Recht anzusprechen sei usw. Über diese Fragen lässt sich selbstverständlich streiten, aber keine von ihnen berührt den Kern des Problems.

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