Drei Wochen nach dem Beginn der Proteste in der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist eine Patt-Situation eingetreten. Die Demonstranten harren selbst in den Frostnächten aus. Sie sind aber nicht in der Lage, Janukowitsch Zugeständnisse abzutrotzen oder ihn gar zum Kurswechsel zu zwingen. Dieser wiederum fühlt sich sogar stark genug, die Europäische Union zu verhöhnen.

Just nachdem ihn die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton zum Dialog mit seinen Gegnern aufforderte, gab der ukrainische Präsident der Miliz den Einsatzbefehl gegen die Demonstranten. Dennoch schreckt die Mannschaft um Janukowitsch – noch – vor der letzten Konsequenz zurück. Sie wagt es bislang nicht, die Proteste blutig niederzuschlagen und das Land endgültig auf den weißrussischen Weg zu führen: in eine Diktatur von Putins Gnaden.

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