Zum Studieren in die Ferne ziehen: Wer das für die kommenden Monate plant, muss jetzt genau beobachten, wie sich die Coronavirus-Situation weiter entwickelt.
Foto: Christin Klose/dpa-tmn

BerlinReisewarnungen und Einreiseverbote, geschlossene Unis und Bibliotheken: Die Folgen des sich ausbreitenden Coronavirus bekommen auch Studierende zu spüren. Das gilt besonders für Hochschüler, die sich mit dem Austauschprogramm Erasmus+ im Ausland befinden - oder demnächst einen Auslandsaufenthalt antreten wollten. Die Nationale Agentur im Deutschen Akademischen Austauschdienst (NA DAAD) hat Antworten auf die wichtigsten Fragen zusammengestellt. 

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Studierende können...

 ... ihr laufendes Erasmus-Semester vorzeitig abbrechen. Sie sollten sich an die Beratungsstelle der Gasthochschule oder das International Office ihrer eigenen Hochschule wenden. 

... einen geplanten Aufenthalt absagen. Das gilt etwa, wenn das Gastland Einreisen verboten hat, aber auch falls ein Aufenthalt durch Bestimmungen im Land deutlich erschwert würde. Oder wenn die Gastinstitution den Gastbetrieb eingestellt hat oder diesen Schritt in Betracht zieht.

Studierende sollten sich vor Antritt einer Reise informieren, wie sich die Situation im Gastland darstellt und ihre Entscheidungen in Absprache mit ihrer Heimathochschule treffen.

... Kosten erstattet bekommmen: Reisen nicht gratis storniert werden können, ermöglicht die EU-Kommission im Programm Erasmus+ den Angaben nach unter bestimmten Umständen die Erstattung angefallener Kosten. Die Nationale Agentur im DAAD rät, alle Belege und Informationen aufzubewahren. Damit wenden sich Studierende an das International Office oder die Erasmus-Koordinatoren ihrer Hochschule.

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