BerlinIn Friedrichshain haben schwule, lesbische, trans- und intergeschlechtliche Eltern eine weitere Anlaufstelle bekommen. Das Regenbogenfamilienzentrum bietet Beratungs-, Bildungs- und Begegnungsmöglichkeiten für sie an, wie die Senatsverwaltung für Bildung und Familie am Mittwoch mitteilte. Das neue Regenbogenfamilienzentrum wird von der Senatsverwaltung gefördert. Wegen der Corona-Pandemie werde es zunächst Telefonberatungen anbieten, sobald wie möglich sollen Einzel- und Gruppenveranstaltungen folgen. Die Einrichtung ergänzt das Angebot des Regenbogenfamilienzentrums in Schöneberg, das es bereits seit 2013 gibt.

Geplant sind den Angaben zufolge Gruppen- und Einzelangebote zu Themen wie Kinderwunsch, Familienplanung, Erziehungs- und Betreuungsmodellen sowie zu Familien- oder Sozialrecht. Auch Schwangerschafts- und Geburtsbegleitung sowie Unterstützung und Begleitung von queeren Kindern sind vorgesehen.

„Berliner Familien sind vielfältig und bunt. Doch auch in der Weltstadt Berlin haben LSBTI-Familien immer wieder mit Vorurteilen und schwierigen rechtlichen Fragen zu kämpfen“, so Familiensenatorin Sandra Scheeres (SPD). „Mit dem neuen Angebot wollen wir diese Familien stärken, den Erfahrungsaustausch ermöglichen und die gesellschaftliche Akzeptanz fördern.“