Berlin - Die Berliner Schulleiterverbände haben sich in einem gemeinsamen Schreiben gegen drei Passagen des neuen Schulgesetzes gewandt, das an diesem Donnerstag im Abgeordnetenhaus beschlossen werden soll. Die Koalitionsparteien konnten sich nicht auf die große Schulgesetznovelle einigen. Die wesentlichen Passagen zur Abschaffung des MSA an Gymnasien, zur Reform der Privatschulfinanzierung und des Übergangs in die Sekundarstufe wurden deshalb aus dem Gesetzentwurf gestrichen. Dennoch wollten die Regierungsparteien nicht riskieren, dass das Gesetz völlig scheitert.

Also haben sie sich im August auf ein paar weniger große, aber doch substantielle Änderungen geeinigt. Dazu gehörten die unstrittigen Regelungen zur Schulsozialarbeit, Sprachförderung und Mehrsprachigkeit. Bei anderen Regelungen kam es  bei den Schulleitern allerdings zu Irritationen – vor allem deshalb, weil diese im Unterschied zu den großen Änderungen (MSA etc.) nicht mehr richtig abgestimmt werden konnten.

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