Berlin - Im Kampf gegen die rasante Ausbreitung der Virusmutation B1.1.7 schränkt der Berliner Senat nun auch den Kitabetrieb wieder ein. Ab Donnerstag (8. April) dürfen nur noch Kinder mit mindestens einem Elternteil in einem systemrelevanten Beruf die Notbetreuung besuchen. Einschränkungen des Schulbetriebs wurden bisher noch nicht angekündigt, sollen aber im Laufe dieser Woche geprüft werden.

Klar ist einerseits: Schon in Großbritannien hatte sich die dort erstmals nachgewiesene Mutation rasend schnell in den Kitas verbreitet. Andererseits gab es dort zum fraglichen Zeitpunkt kein umfassendes Testkonzept für Kita-Kinder. Ein solches Konzept soll in Berlin bald eingeführt werden. Allerdings scheint sich auch in Deutschland das B1.1.7-Virus immer mehr unter Kindern zu verbreiten, wie das RKI in seinem letzten Lagebericht mitteilte. Erschwerend kommt der Teil-Impfstopp für Astrazeneca hinzu. Der Impfstoff soll Erwachsenen unter 60 möglichst nicht mehr verabreicht werden. Mit ihm sollten die Erzieherinnen und Erzieher vornehmlich geimpft werden.

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