Berlin - Im neuen Schulgesetz, das am Donnerstag beschlossen werden soll, gibt es einen großen Durchbruch in puncto Mehrsprachigkeit: Die Bildungsverwaltung wird dort verpflichtet, die Herkunftssprachen der Berliner Schüler systematisch zu fördern. Dabei geht es um drei Dinge: Die Erfassung, Pflege und Anerkennung der Erstsprachen von Schülern mit Migrationsgeschichte. Schon im nächsten Schuljahr will das Land die Erstsprachen systematisch erfassen und mehr eigene Angebote für hochwertigen Unterricht machen. Außerdem soll es zunehmend möglich sein, die Erstsprachen als zweite Fremdsprache anerkennen zu lassen – zumal wenn Schüler jahrelang guten Unterricht genießen und in Prüfungen beweisen, dass sie ein bestimmtes Niveau erreicht haben.

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