Der allgemeine Zustand vieler Schulen ist mit ein Grund, warum Berliner Schüler oft im Dreck lernen.
Foto: imago/Rolf Zöllner

Berlin - Berliner Schulen sind dreckig – manche so sehr, dass normaler Unterricht unmöglich ist. Im November musste die Reinhold-Burger-Schule in Pankow wegen verschmutzter Toiletten für einen Tag schließen. Wenige Wochen zuvor schrieben 30 Schulleiter, mehrheitlich von Grundschulen, einen Brandbrief an das zuständige Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf: Die hygienischen Zustände seien so katastrophal, dass ein „vermeidbares Gesundheitsrisiko für die Kinder billigend in Kauf genommen“ werde. Es gibt zahlreiche Berichte von Kindern, die sich so sehr vor den Schulklos ekeln, dass sie in den Pausen ins nächste Einkaufszentrum laufen. An manchen Schulen putzen inzwischen Eltern ehrenamtlich gegen den Verfall an.

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