Berlin - Im Hausdurchgang findet noch lautstarkes Nachbarngespräch statt, aber im Hinterhof ist vom lebhaften Neuköllner Straßenbetrieb nichts mehr zu spüren. In einer Ecke des Hofs, vor dem Fenster ihrer mit Büchern angefüllten Wohnung, haben sie aus Bänken und Blumen ein kleines Gärtchen gebaut. Gerne lassen sich Udo Baer, 72, und Gabriele Frick-Baer, 69, hier die Sonne, wenn sie in den Hof fällt, ins Gesicht scheinen. Und für mehr liegt ja auch das Tempelhofer Feld fast vor der Haustür. „Wir mögen den Trubel in Neukölln“, sagt der bekannte Pädagoge und Buchautor, „das Mittendrinsein, die Vielfalt, das Bunte. Diese Atmosphäre hat uns immer gefallen. Es gibt hier viele freundliche Menschen – wobei gerade jetzt, in Corona-Zeiten, auch das Gegenteil spürbarer wird.“

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