Gin Tonic gefällig? Ganz so privat wie hier wird es wohl nicht, wenn untertags mit Kolleginnen und Kollegen konferiert wird. Aber fast.
Gin Tonic gefällig? Ganz so privat wie hier wird es wohl nicht, wenn untertags mit Kolleginnen und Kollegen konferiert wird. Aber fast.
Foto: Anthony Anex/KEYSTONE/dpa

Berlin - Mikro auf, Kamera an: Die Coronavirus-Krise hat vielen Deutschen eine völlig neue Erfahrung beschert. Da sie notgedrungen im Homeoffice arbeiten, wird der Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen über Videokonferenzen aufrechterhalten. Die Auswirkungen dieses Kulturwandels sind nicht zu unterschätzen. Kollegen, die im Büro noch an ihrem Sakko festgenäht schienen, tragen plötzlich Kapuzenpulli. Die Wohnzimmerdeko verrät mehr über einen Vorgesetzten als alle Mitarbeitergespräche. Und man benötigt eine ganz andere Gesprächsdisziplin. «Wenn mir in einer normalen Situation 15 Minuten Aufmerksamkeitsspanne zur Verfügung stehen, sind es in einem virtuellen Format vielleicht noch fünf», mahnt der Kommunikationstrainer Phillipp Gründel. Wichtig sei: Prägnanz.

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