Frau mit Maske in Paris.
Foto: dpa

Berlin - Überall beklagen sich Frauen, wie sehr sie die Krise zurückwirft. Da ist die Hamburger Verlagsmanagerin Julia Jäkel, die beschreibt, wie Frauen in ihrer Branche seit Beginn der Krise unsichtbar geworden sind, weil sie zu Hause mit der Kinderbetreuung befasst sind. Bei einer großen Telefonkonferenz mit Verlagsvertretern sei sie die einzige Frau gewesen. Das sei bitter, sagt Julia Jäkel, weil im Moment neue Karrieren gemacht würden. Da ist die Autorin der Süddeutschen Zeitung, Barbara Vorsamer, die beklagt: „Für Firmen und Arbeitnehmer hat die Bundesregierung binnen weniger Tage die Subventions-Bazooka ausgepackt. Berufstätige Eltern warten nach sieben Wochen mit geschlossenen Schulen und Kitas wenigstens auf eine Wasserpistole.“ Die renommierte Soziologin Jutta Allmendinger prognostiziert sogar: „Die Frauen werden eine entsetzliche Re-Traditionalisierung erfahren. Ich glaube nicht, dass man das so einfach wieder aufholen kann, und dass wir von daher bestimmt drei Jahrzehnte verlieren.“ Drei Jahrzehnte.

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