Die Quinoa-Schule, eine Privatschule für sozial Schwache im Wedding, bietet Schülerinnen und Schülern eine Perspektive.

Foto: Judith Affolter

Berlin-Wedding - „Quinoa“ ist ein guter Name für diese Schule. Benannt nach einer Pflanze, die auch unter schwierigen Bedingungen wächst. In einem rauen Klima. So wie viele Jugendliche, die in Wedding wohnen, die üblichen Verdächtigen sozusagen. Hier leben fast zwei Drittel der Jugendlichen in Hartz-IV-Haushalten, 86 Prozent haben Migrationshintergrund. Im Jahr 2016 gingen traurige 41 Prozent ohne Abschluss von der Schule und ohne eine berufliche Perspektive. Denn wer keinen Abschluss hat, kann keine gute Ausbildung machen, und landet dann fast automatisch in prekären Beschäftigungsverhältnissen, in der Abhängigkeit von staatlichen Transferleistungen, die er oder sie oft schon bei den eigenen Eltern erlebt hat. Ein Teufelskreis, den die Gründerin der Quinoa-Schule durchbrechen wollte.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.