2394 Mal wurden in diesem Jahr die Schulwünsche von Familien nicht erfüllt. Manche Kinder haben deswegen einen Schulweg von einer Stunde – und zwar morgens und nachmittags.
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Berlin - Er ist gerade einmal elf Jahre alt. Ein Sechstklässler, der bisher noch mit dem Tretroller oder dem Rad zur Grundschule fahren konnte. Weniger als 20 Minuten hat das gedauert – egal, ob von der Wohnung der Mutter in Prenzlauer Berg oder von der des Vaters in Friedrichshain. Nach den Ferien wird sich das ändern: Denn der Junge wurde an keinem der drei Gymnasien in Friedrichshain-Kreuzberg oder Pankow angenommen, die seine Eltern als Wunschschulen angaben. Stattdessen wurde der Familie kurz vor Pfingsten mitgeteilt: Er erhält einen Platz an einem Gymnasium in Altglienicke, am äußersten Rand von Treptow-Köpenick. „Man kann nach Brandenburg rüberspucken“, sagt seine Mutter.

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