Berlin - In einem Schreiben informiert die Senatsbildungsverwaltung die Schulleiterinnen und Schulleiter über die neue Maskenregelung an den Berliner Grundschulen. Nicht nur die Kinder, auch die Schulbeschäftigten in den Jahrgangsstufen 1 bis 6 müssen ab Montag keine Masken mehr tragen. Die Grundschüler werden übrigens als Erste befreit, weil sie unter dem Maskentragen besonders litten, sagte ein Sprecher von Schulsenatorin Sandra Scheeres. Und weil in dieser Altersgruppe eine besonders niedrige Anzahl von positiven Testergebnissen vorliegt.

Die Regelung gilt aber nicht für die Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe sieben. In diesen Klassen darf der Schutz nur bei Prüfungen, Klausuren und Klassenarbeiten am Platz abgelegt werden. Allerdings stellt der Senat in Aussicht: „Wir werden nach den Herbstfeiern prüfen, ob in Abhängigkeit von der Entwicklung des Infektionsgeschehens auch hier eine weitere Lockerung der Maskenpflicht erfolgen kann.“

Vielleicht kommt dann das Ende der Maske in den Klassenzimmern. Zumindest heißt es zu Beginn des Anschreibens, dass die „engmaschige serielle Testung, die Einhaltung der Musterhygienepläne und die Lüftungskonzepte zu einer anhaltend niedrigen Anzahl positiver Testergebnisse an Schulen“ geführt habe. Und dann folgt die Information, dass seit Beginn des Schuljahres „durchgängig alle Schulen“, also ohne Unterscheidung in Grund- und weiterführende Schulen, in die Stufe grün des Stufenplanes eingeordnet werden konnten. Das heißt, es besteht kein oder nur einzelfallbezogenes Infektionsgeschehen. Bislang gilt eine Maskentragepflicht bis zum 3. Oktober 2021.