Berlin - Werdende Mütter und frischgebackene Eltern kennen es: Von allen Seiten wird man mit gut gemeinten Ratschlägen überhäuft. Freunde, Großeltern, Kollegen – jeder hat den ultimativen Tipp parat. Und zwischen all den Anekdoten und Mythen rund um das Thema Baby stehen die übermüdeten Eltern und fühlen sich oft ziemlich allein mit ihrer Angst, alles falsch zu machen. So ging es auch Emily Oster, als sie vor zehn Jahren ihr erstes Baby erwartete und sich darüber wunderte, dass sie nirgends gut begründete Antworten auf einfache Fragen fand. Wie viel Kaffee ist okay? Schadet ein Glas Wein meinem Baby? Oster tat daraufhin das, was sie als Wirtschaftswissenschaftlerin am besten konnte: Sie suchte alle Studien heraus, die sie finden konnte, analysierte und wog ab. Aus Osters ganz persönlicher Mission wurde ein Buch, das man heute jeder Schwangeren schenken möchte, weil es nüchtern und gelassen dazu ermutigt, selbstbestimmt zu entscheiden, was gut für einen ist: „Expecting Better“, erschien 2013, sechs Jahre später folgte „Cribsheet“ über das erste Jahr mit dem Baby. Beide Bücher wurden Bestseller und sind jetzt auf Deutsch übersetzt worden.

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