Ab 2025 soll jedes Grundschulkind bis zur vierten Klasse in Deutschland Anspruch auf einen Ganztagsplatz haben.
Foto: imago/Westend61

Berlin - Der geplante Ausbau der Ganztagsplätze an Grundschulen gehört zu den teuersten familien- und bildungspolitischen Vorhaben der großen Koalition. Bis zu sieben Milliarden Euro Investitionskosten plus laufende Betriebskosten von bis zu vier Milliarden Euro pro Jahr werden dafür veranschlagt. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat nun eine Studie vorgelegt, die zeigen soll, dass der Ausbau zwar viel kosten wird, aber auch viel Geld in die Steuer- und Sozialkassen spülen könnte. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) zeigte sich am Montag außerdem gesprächsbereit, die Länder bei der Finanzierung stärker als geplant zu unterstützen.

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